Dr.med.Georg Heinrich

 

CORONA, Praxis bleibt geöffnet

12. March 2020

Aufgrund der Pandemie mit COVID-19 und der erforderlichen Vorsichtsmassnahmen weisen wir unsere Patientinnen auf Folgendes hin:

Patientinnen mit Symptomen einer aktuelle Erkältung erhalten vorerst keinen Zutritt zur Praxis. Bitte klären Sie entsprechende Symptome über ihren Hausarzt ab.

Sollten Sie an ansprechenden Symptomen leiden, lassen Sie diese bitte vorher abklären und informieren uns vorab telefonisch.

Achten Sie auf die allgemeinen hygienischen Regeln, z.B. Vermeiden von Handschlag, Niesen in die Armbeuge, regelmässiges Händewaschen, ggf. Benutzung von Desinfektionsmitteln.

Weitere Informationen finden Sie auch auf der Website des Robert-Koch-Institutes: 

www.rki.de/DE/CONTENT/InFAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Hygiene.html

 

Schon gegen Grippe geimpft?

1. October 2019

Das Robert-Koch-Institut publiziert online folgende Daten:

°In Deutschland treten saisonale Grippewellen im Winterhalbjahr meist nach dem Jahreswechsel auf. Die auf Bevölkerungsebene messbare Influenza-Aktivität steigt in den meisten Jahren im Januar oder Februar deutlich an und erstreckt sich durchschnittlich über 8 bis 10 Wochen, kann in einzelnen Jahren aber auch deutlich länger dauern. Während der jährlichen Grippewellen werden schätzungsweise 5% – 20% der Bevölkerung infiziert. Die Stärke der Grippewellen schwankt von Jahr zu Jahr erheblich. Die Arbeitsgemeinschaft Influenza (AGI) des RKI schätzt pro Jahr zwischen einer und sieben Millionen Influenza-bedingte Arztbesuche. Bei einer schweren Grippewelle wie in der Saison 2012/2013 wurden rund 30.000 Influenza-bedingte Krankenhauseinweisungen und 20.000 Todesfälle geschätzt, während in milden Saisons (wie z.B. 2013/2014) nur rund 3.000 Krankenhauseinweisungen geschätzt werden und eine Influenza-assoziierte Übersterblichkeit (Exzess-Mortalität) nicht nachzuweisen ist. "

Quelle: Ratgeber Grippe, www.RKI.de

Ab sofort ist der Grippe-Impfstoff auch in unserer Praxis verfügbar. Für Abwehgeschwächte, z.B. Tumorpatientinnen, aber auch Schwangere ab dem 2. Drittel ist die Grippeschutzimpfung besonders wichtig.

Bitte sprechen Sie uns auf die Grippeschutzimpfung an.

WIEVIEL CHEMOTHERAPIE  MUSS SEIN? ADAPTcycle-STUDIE

11. September 2019

Eine moderne Studie (ADAPTcycle) wurde in der Praxis in Kooperation mit den lokalen Brustzentren initiiert. Das Ziel ist in einigen Fällen eine Chemotherapie zu vermeiden. Dazu wird in einer initialen Phase für 3 Wochen eine antihormonelle mit Tamoxifen oder einem Aromatasehemmer durchgeführt. Durch eine erneute Stanzbiopsie wird mit dem OncotypeDX-Test das Ansprechen auf die Therapie untersucht.

Spricht der Brusttumor auf die Therapie an, kann die Studienteilnahme erfolgen.

Sprechen Sie die Mitarbeiter im Brustzentrum möglichst nach Diagnosestellung auf die Möglichkeit zur Teilnahme an der ADAPT-Studie an. Wir beraten Sie dazu auch gern in der Praxis.

Genetische Beratung Brust- und Eierstockkrebs

7. August 2019

Seit 2012 ist die genetische Diagnostik und Beratung, z.B. über das Risiko für Brust- und Eierstockkrebs", gesetzlich geregelt:

"Qualifikation zur fachgebundenen genetishen Beratung (FGB) nach Gendiagnostikgesetz (GenDG)§" und

"Richtlinie der Gendiagnostikkommission (GEKO-RL)".

Die Schwerpunktpraxis bietet Ratsuchenden die Möglichkeit zur Risikoeinschätzung, z.B. über das Risiko einer Brust- oder Eierstockkrebserkrankung, und - bei  Indikation - die Möglichkeit der Diagnostik. Diese erfolgt bei Einverständnis über eine einfache Blutentnahme.

Ist bei Ihnen bereits eine Mutation mit erhöhtem Krebsrisiko bekannt, beraten wir Sie gern über die notwendigen weiteren Schritte. Wir kooperieren dabei mit den lokalen Brustzentren sowie dem Deutschen Konsortium für familiären Brust- und Eierstockkrebs (Charité Berlin-Mitte).

XII. Patientenseminar BRUSTKREBS im Dom am 18.09.19

29. July 2019

Am 18.09.2019, 16.00 - 18.00 Uhr findet das nunmehr 12. Patientenseminar im Dom Fürstenwalde statt. Unter dem Thema: "RUHE FINDEN - ACHTSAMKEIT UND STRESSBEWÄLTIGUNG" wendet sich die Veranstaltung an Betroffene, Verwandte und Interssierte.  Frau Schäfer, Psychologin aus Bad Saarow, wird über die psychologischen Probleme referieren. Frau CÄ Sawatzki aus der Senologischen Klinik Bad Saarow, spricht über moderne, operative Verfahren, Dr. Heinrich über die Alltagsbewältigung unter Chemotherapie und Frau CÄ Richter-Ehrenstein aus Frankfurt (Oder) über die antihormonelle Therapie. Sie haben die Möglichkeit zur aktiven Diskussion mit allen Referenten.

Als aktiven Part wird Herr Dagge, professioneller Tanzlehrer aus Markgrafpieske, einen Einsteigerkurs für die Patientinnen und ihre Partner anbieten. Bringen Sie also Ihren Tanzpartner (oder den, er es werden will) mit.

Die Veranstaltung ist wie in jedem Jahr kostenfrei. Wir freuen uns auf Ihr zahlreiches Erscheinen.

Nervenschäden durch Chemotherapie, Vermeidung durch automatisierte Hand-Fuss-Kühlung

16. July 2019

Eine Hauptnebenwirkung mit Langzeitcharakter ist die Schädigung von Nervenenden. Verbunden damit sind oft jahrelang anhaltende Missempfindungen in Händen und Füssen. Schon alltägliche Dinge wie das Halten einer Kaffeetasse oder Laufen schränken den Alttag von vielen Patientinnen ein.

Seit dem Juli 2019 gibt es für die Chemotherapiepatientinnen in der Praxis die Möglichkeit der Kühlung von Händen und Füssen. Auf dem Brustkrebskongress 2019 wurden überzeugende Daten für die erfolgreiche Prophylaxe (Vorbeugung) dieser häufigen Nebenwirkung durch automatisierte Hand-Fuss-Kühlung demonstriert. So konnte die Rate der Nervenschädigung fast vollständig vermieden werden.

Leider ist die wenig auffwändige Methode nicht Bestandteil der gesetzlichen Versicherung und muss als sogenannte IGL-Leistung abgerechnet werden. Bitte sprechen uns darauf an.

Weiterbildung für Assistenzärzte 2019

17. December 2018

Unsere Schwerpunktpraxis fungiert als Weiterbildungsstätte für angehende Fachärzte für Frauenheilkunde und Geburtshilfe. Dafür wird von der Kassenärztlichen Vereinigung Brandenburg eine Förderung gewährt.

Wir starten auch in 2019 mit einem breiten Weiterbildungsangebot für angehende Fachärzte.

In der Weiterbildungsordnung der Landesärztekammer ist eine bis zu 24 Monaten währende ambulante Ausbildung im Fach Frauenheilkunde vorgeschrieben. Davon können 6 Monate für die Schwerpunktbezeichnung "Gynäkologische Onkologie" angrechnet werden. Ausserdem besteht die Möglichkeit der Weiterbildung zur Zusatzbezeichnung "Medikamentöse Tumortherapie".

Eine Assistenzärztin hat bereits 1 Jahr Ihrer Facharztweiterblldung erfolgreich in unserer Praxis absolviert, erlernte neben der ambulanten Chemotherapie auch die Mammasonographie und schloss bereits Ihre Ultraschallausbildung mit einem DEGUM-Zertifikat ab. Sie setzt nun Ihre stationäre Weiterbildung im Klinikum "Ernst-von-Bergmann" in Potsdam  fort.

Wenn Sie junge(r) Facharztkandidat(in) sind, freuen wir uns auf Ihre Bewerbung!

GEPAR12, RESCUE, EMRISK - Neue Studien in der Schwerpunktambulanz

12. December 2018

In Kooperation mit den Brustzentren in Bad Saarow und Frankfurt (O.) gehen 3 neue Studien an den Start.

GEPARDOUZE ist eine neoadjuvante Studie (Therapie vor der Brustkrebs-OP), die eine Standardchemotherapie mit oder ohne zusätzliche Immuntherapie (Atezolizumab) untersucht. Es liegen erste Daten für die metastasierte Erkrankung vor, die eine signifikante Verlängerung der Zeit bis zum Fortschreiten der Erkrankung zeigten (IMPASSION-130-Studie). Atezolizumab ist ein sogenannter PD-L1-Blocker, der die Immunreaktion gegen Tumorzellen verstärkt. Für die Entdeckung dieses Prinzipes wurde in diesem Jahr der Nobelpreis für Medizin verliehen.

RESCUE ist eine Registerstudie, welche den weiteren Krankheitsverlauf nach früher Brustkrebserkrankung und einer molekularen Testung mit dem ENDO-PREDICT-Test untersucht. Mit Hilfe dieses Gensignaturtestes wird in einer unklaren Risikosituation eine zusätzliche Prognoseeinschätzung gegeben. Einigen Frauen kann mit diesem Test eine nebenwirkungsreiche Chemotherapie erspart werden.

EMRISK untersucht patientenindividuelle Faktoren, welche das Auftreten von Übelkeit unter eine Chemotherapie bei gynäkologischen Tumoren begünstigen. Die Patientinnen erhalten eine Standardtherapie gegen ihre Tumorerkrankung und werden detailliert zu Begleitfaktoren befragt. So möchte man ermitteln, welche Patientinnen besonders anfällig für belastende Übelkeit oder Erbrechen unter Chemotherapie sind.

Weitere Informationen zu den Studien erhalten Sie unter der Rubrik "Studien" auf dieser Website.

 

HPV-Impfung für Jungen ist ab 30.11.2018 Kassenleistung

10. August 2018

Die Ständige Impfkommission des Robert-Koch-Institutes (RKI) empfiehlt seit 2007 die Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs auslösende HPV-Viren für Mädchen zwischen 9 und 14 Jahren.  Diese wird von den gesetztlichen Krankenkassen übernommen.

Die Impfempfehlung des RKI gilt seit 2018 auch für Jungen. Je höher die Impfrate, desto höher der Schutz vor der sexuell übertragbaren, viralen Krebserkrankung. Am grössten ist der Schutz vor den Papillomaviren, wenn die Impfung vor dem ersten Geschlechtsverkehr stattfindet.Der Empfehlung des RKI schließt sich unsere Schwerpunktpraxis an.

Ab 30.11.2018 ist die Impfung auch für Jungen Kassenleistung. Mädchen und Jungen von 9 - 14 Jahren können sich in unserer Praxi impfen lassen. Die Mädchen benötigen dazu keine gynäkologische Untersuchung. Diese beginnt erst ab 20 Jahren mit der regulären Krebsfrüherkennung.